Palais du Luxembourg

Topographia Galliae – Prosp. deß Pallasts de Duc d'Orleans,
wie solcher gegen dem Garten anzusehen

Caspar Merian, um 1655 bis 1661

Palais du Luxembourg, Topographia Galliae Prosp. deß Pallasts de Duc d'Orleans, wie solcher gegen dem Garten anzusehen, Caspar Merian, 1655

Dieser Kupferstich vom Palais du Luxembourg aus der Zeit um 1655, stammt aus der "Topographia Galliae" von Caspar Merian und ist im Original vom französischen Maler und Graveur Israël Silvestre. Abgebildet ist hier das Palais du Luxembourg bzw. zur Zeit des Graveurs Palais d'Orléans genannt, da der Herzog von Orléans das Gebäude bewohnte. Am linken Bildrand ist noch ein Teil des Petit Luxembourg zu erkennen.

Der großzügige Stadtpalast liegt im 6. Arrondissement von Paris und wurde ab 1615 unter dem Namen Grand Luxembourg im Auftrag von Marie de Médicis, der Witwe von Henri IV. und Mutter von Louis XIII., durch den damaligen Hofarchitekten Salomon de Brosse errichtet.

Palais du luxembourg Topographia Galliae Prosp. deß Pallasts de Duc d'Orleans, wie solcher gegen dem Garten anzusehen. Caspar Merian, 1655

Kupferstich

[Magazin-N°: GR 00017]

Prosp. deß Pallasts de Duc d'Orleans, wie solcher gegen dem Garten anzusehen,
Einzelblatt aus der: "Topographia Galliae";

Autoren:

Caspar Merian,
Frankfurt am Main,
(Topographia Galliae);

Entwurf:

Israël Silvestre,
Silvestre erstellte die Originalgravur, die Merian hier als Vorlage diente;

Graveur:

Caspar Merian;

Publikationsdatum:

um 1655 bis 1661;

Druck:

Kupferstich, sw;

Bogengröße:

ca. 370 x 301 mm;

Plattengröße:

ca. 258 x 173 mm;

Erhaltung:

sehr schönes, einwandfreies Exemplar mit kräftigem Abdruck und klarem Wasserzeichen im Papier;

Die gesamte "Topographia Galliae" enthält 324 Kupfertafeln mit 414 Abbildungen. Sie stellt das erste Werk des Verlages Merian dar und wurde als Nachläufer der vorangegangenen "Topographia Germaniae" gestochen und verlegt. Die "Topographia Galliae" ist allein schon wegen der vielen Zitate innerhalb der Texte von "Martin Zeiller" (1589-1651) eine sehr detaillierte Quelle für die verschiedensten Informationen der Zeit. Zitat L.H. Wüthrich:"Es gibt kein vergleichbares Werk in deutscher Sprache zu ganz Frankreich, das in Bezug auf das Material, aus dem es sich zusammensetzt, derart reich facettiert ist".

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