Château de Saint-Cloud

Topographia Galliae - Chasteau de St. Cloud

Caspar Merian, 1871

Das alte Château de Saint-Cloud (Maison de Gondi) von Jérôme de Gondi um 1655

Dieser Kupferstich vom Château de Saint-Cloud aus der Zeit um 1655 stammt aus der "Topographia Galliae" von Caspar Merian und ist im Original vom französischen Maler und Graveur Israël Silvestre. Abgebildet ist die ab 1577 von Jérôme de Gondi errichtete und dann von dessen Familie sowie Barthélemy Hervat erweiterte L-förmige Maison de Gondi, der Vorgängerbau des späteren Schlosses. Im Vordergrund ist ein kleiner Teil der großzügigen Barockgärten des auf einer Anhöhe errichteten Gebäudes zu erkennen, die im rechten Bildbereich zur Seine hinunterführen. In ungefähr diesem hier abgebildeten Zustand übernahm Philippe I. d'Orléans, der Bruder des Sonnenkönigs, das Anwesen im Jahre 1658 und erweiterte das kleine Schloss und den Park nach seinen Vorstellungen [vgl. GR 0011].

Saint-Cloud, L-förmiges Schloss mit der Fassade des späteren Aile Gauche Fassade des Château de Saint-Cloud von de Gondi oder Monsieur um 1655lllTerasse und Garten des Château de Saint-Cloud um 1655 - MerianllTerasse und Garten des Château de Saint-Cloud um 1655 - MerianTerasse und Garten des Château de Saint-Cloud um 1655 - Merianlllll

Kupferstich

[Magazin-N°: GR 0023]

Chasteau de St. Cloud,
Einzelblatt aus der: "Topographia Galliae";

Autoren:

Caspar Merian,
Frankfurt am Main,
(Topographia Galliae);

Graveur:

Israël Silvestre,
(Originalgravur die Merian
hier als Vorlage diente);

Publikationsdatum:

um 1655 bis 1661;

Druck:

Kupferstich, sw;

Bogengröße:

ca. 190 x 137 mm;

Plattengröße:

ca. 164 x 117 mm;

Erhaltung:

sehr schönes, einwandfreies Exemplar mit sehr kräftigem Abdruck;

Die gesamte "Topographia Galliae" enthält 324 Kupfertafeln mit 414 Abbildungen. Sie stellt das erste Werk des Verlages Merian dar und wurde als Nachläufer der vorangegangenen "Topographia Germaniae" gestochen und verlegt. Die "Topographia Galliae" ist allein schon wegen der vielen Zitate innerhalb der Texte von "Martin Zeiller" (1589-1651) eine sehr detaillierte Quelle für die verschiedensten Informationen der Zeit. Zitat L.H. Wüthrich:"Es gibt kein vergleichbares Werk in deutscher Sprache zu ganz Frankreich, das in Bezug auf das Material, aus dem es sich zusammensetzt, derart reich facettiert ist".

Hinweis: Die Stücke meiner Sammlung stehen grundsätzlich erst einmal nicht zum Verkauf. Diese Website stellt nur ein Online-Archiv dar. Sie haben Fragen?