Diese Handschrift vom 14. Mai 1610 lässt sich als einer der frühesten königlichen Akte des achteinhalbjährigen Louis XIII. einordnen. Sie informiert Henri du Caïla, Baron de Puysserguier und Gouverneur der Stadt Béziers, über das wenige Stunden zuvor in der Pariser Rue de la Ferronnerie verübte tödliche Attentat auf Henri IV. durch François Ravaillac [vgl. LdF PB 0008].[1]
Im Namen des noch minderjährigen Louis, dessen am Vortag offiziell gekrönte Mutter Marie de Médicis bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes die Regentschaft übernehmen wird [vgl. auch LdF BR-0013], teilt das Schreiben dem Gouverneur den »triste accident« mit, der seinem Vater widerfahren sei. Dieser sei bei einem Anschlag mit einem Messer verletzt worden und seinen Wunden erlegen. Der Täter sei festgenommen worden, um zu ermitteln, wer ihn zu dieser Tat angestiftet habe.[2]
Henri du Caïla wird ausdrücklich dazu aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass »alle Angelegenheiten, die den Pflichten und dem Gehorsam obliegen, welchen er dem König schuldet, bewahrt werden, ohne dass etwas verändert oder Neues unternommen wird«. Insbesondere soll er darauf achten, dass die »Edikte der Pazifikation« uneingeschränkt beachtet werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist damit das von Henri IV. am 13. April 1598 erlassene Edikt von Nantes gemeint. Dieses garantierte den Hugenotten weitreichende Religions- und Sicherheitsrechte und bildete einen wesentlichen Pfeiler der innenpolitischen Stabilisierung Frankreichs nach den Religionskriegen.[3]
Assassinat de Henri IV: Premier acte royal de Louis XIII informant le gouverneur de Béziers de l'attentat mortel perpétré contre le roi par François Ravaillac;
Erster königlicher Akt von Ludwig XIII., der den Gouverneur von Béziers über das tödliche Attentat auf Heinrich IV. durch François Ravaillac informiert;
• Historischer Kontext
• Traduction FR | EN translation
• Transkription
• Quellen & Literatur
Lettre circulaire,
Zirkularschreiben,
Order/ königlicher Akt,
handschriftlich;
Louis XIII (Ludwig XIII.),
Roi de France et de Navarre;
Königliche Kanzlei,
Chancellerie Royale de France/ Grande Chancellerie de France;
Henri du Caïla,
Baron de Puysserguier et de Cazillac,
gouverneur de la ville de Béziers;
14. Mai 1610,
Paris, Île-de-France/ Frankreich;
Louis,
für
Louis XIII.,
Secrétaire;
Paul Phélypeaux,
Seigneur de Pontchartrain,
Seigneur de Villesavin;
Vergé-Papier,
unbeschnitten;
ca. 221 x 333 mm,
1pp. in-fol.;
restauriert;
Die vorliegende Handschrift entstand in einer der folgenreichsten Stunden der französischen Geschichte. Sie gehört zu einer Serie nahezu gleichlautender lettres circulaires (Zirkularschreiben), mit denen die königliche Kanzlei unmittelbar nach dem Attentat auf Henri IV. den Herrschaftsübergang auf Louis XIII. administrativ absicherte. Als zeitgenössisches Zeugnis dokumentiert sie, wie die königliche Verwaltung bereits wenige Stunden nach dem Tod Heinrichs IV. Maßnahmen zur Wahrung von Ordnung, Loyalität und konfessionellem Frieden im gesamten Königreich einleitete.[4]
Ergänzend zu diesem Verwaltungsschriftstück erlaubt das Journal de Jean Héroard einen Blick auf die Ereignisse am königlichen Hof. Héroard (1551–1628), Leibarzt und Erzieher des späteren Louis XIII., führte über viele Jahre ein nahezu täglich verfasstes Tagebuch, das heute zu den wichtigsten Quellen für Kindheit und frühe Regierungszeit des Königs zählt. Für den 14. und 15. Mai 1610 schildert er den unmittelbaren Herrschaftswechsel nach dem Attentat auf Henri IV., die Trauer und Verunsicherung des erst achteinhalbjährigen Königs sowie dessen erste öffentlichen Auftritte und Regierungsgeschäfte. Während Héroards Aufzeichnungen den persönlichen und höfischen Blick auf diese außergewöhnlichen Stunden vermitteln, dokumentiert die vorliegende Handschrift die nahezu zeitgleich einsetzenden administrativen Maßnahmen der königlichen Kanzlei. Beide Quellen ergänzen sich daher in einzigartiger Weise und ermöglichen gemeinsam einen außergewöhnlich unmittelbaren Einblick in die ersten Stunden der neuen Regierung.[5]
Die vorliegende Handschrift gehört zu einer Serie nahezu gleichlautender lettres circulaires (Zirkularschreiben), welche die königliche Kanzlei unmittelbar nach dem tödlichen Attentat auf Henri IV. am 14. Mai 1610 an Gouverneure, Provinzverwaltungen und weitere hohe Amtsträger des Königreichs versandte. Ihr Zweck bestand nicht allein darin, den Tod des Königs offiziell bekanntzugeben, sondern vor allem darin, den geordneten Herrschaftsübergang auf Ludwig XIII. sicherzustellen und jede Form politischer oder konfessioneller Unruhe bereits im Ansatz zu unterbinden.[6]
Mindestens zwei weitere Ausfertigungen mit nahezu identischem Wortlaut sind heute nachweisbar. Eine davon war an Marc-Antoine Marreau, sieur de Boisguérin, Gouverneur von Loudun, gerichtet. Darauf verweist die von Bélisaire Ledain veröffentlichte Edition Lettres adressées à Jean et Guy de Daillon, comtes du Lude, gouverneurs de Poitou de 1543 à 1557 et de 1557 à 1585 (Archives historiques du Poitou, Bd. IX, Poitiers 1882). Das dort wiedergegebene Schreiben stimmt inhaltlich nahezu vollständig mit der vorliegenden Handschrift überein. Abweichungen beschränken sich im Wesentlichen auf einzelne Schreibweisen, die sich durch die im frühen 17. Jahrhundert noch nicht vereinheitlichte französische Orthographie erklären lassen.[6]
Das Schreiben entstand nur wenige Stunden nach dem Attentat François Ravaillacs auf Henri IV. in der Rue de la Ferronnerie. Mit dem Tod des Königs verlor Frankreich nicht nur seinen Monarchen, sondern den politischen Architekten der innenpolitischen Befriedung nach den Hugenottenkriegen. Zwar ging die Krone nach französischem Erbrecht unmittelbar auf Ludwig XIII. über, dennoch bestand die Gefahr regionaler Machtkämpfe, konfessioneller Spannungen oder einer Schwächung der königlichen Autorität.[7]
Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Gewichtung des Schreibens. Die Nachricht vom Tod Heinrichs IV. nimmt nur wenige Zeilen ein, während der überwiegende Teil des Textes konkrete Anweisungen für das Verhalten des Gouverneurs enthält. Henri du Caïla wird verpflichtet, in seinem Zuständigkeitsbereich den geschuldeten Gehorsam gegenüber dem neuen König sicherzustellen, eigenmächtige Veränderungen zu verhindern und insbesondere darauf zu achten, dass die «Edikte der Pazifikation» uneingeschränkt eingehalten werden. Das Dokument ist daher weniger als persönliche Todesnachricht denn als administrativer Krisenerlass zu verstehen, dessen Ziel die Wahrung staatlicher Kontinuität war.
Obwohl das Schreiben im Namen Ludwigs XIII. ausgefertigt wurde, war der neue König zum Zeitpunkt seiner Thronbesteigung erst achteinhalb Jahre alt. Die eigentliche Regierungsgewalt lag zunächst bei seiner Mutter Marie de Médicis, die erst am Vortag, dem 13. Mai 1610, in der Basilika Saint-Denis feierlich gekrönt worden war und nun die Regentschaft übernahm.[8]
Gerade vor diesem Hintergrund kommt dem vorliegenden Schreiben besondere Bedeutung zu. Obwohl Ludwig XIII. die Regierungsgeschäfte altersbedingt noch nicht selbst führen konnte, trat die königliche Kanzlei bereits am Tag nach dem Attentat in seinem Namen auf und setzte den Herrschaftswechsel administrativ um. LdF ms BR-0015 gehört damit zu den frühesten erhaltenen Zeugnissen der neuen Regierung und dokumentiert eindrucksvoll, wie der französische Staatsapparat seine Handlungsfähigkeit auch während einer dynastischen Ausnahmesituation aufrechterhielt.[7]
Von besonderem Interesse ist die Ausfertigung der vorliegenden Handschrift. Sowohl in der Anrede als auch in der Schlussformel blieb der Name des Empfängers unausgefüllt, obwohl an beiden Stellen ausreichend Platz für eine nachträgliche Ergänzung vorgesehen wurde. Lediglich die Anschrift auf der Rückseite nennt Henri du Caïla, Baron de Puysserguier und Gouverneur von Béziers, als Adressaten.
Diese Unvollständigkeit erlaubt einen seltenen Einblick in die Arbeitsweise der königlichen Kanzlei unmittelbar nach dem Attentat auf Henri IV. Es ist davon auszugehen, dass innerhalb kürzester Zeit zahlreiche nahezu gleichlautende Exemplare vorbereitet wurden, die anschließend durch die Eintragung der jeweiligen Empfängernamen individualisiert und mit einer entsprechenden Anschrift versehen werden sollten. Beim vorliegenden Exemplar unterblieb dieser Arbeitsschritt innerhalb des Brieftextes, während die Adressierung auf der Rückseite bereits erfolgt war.
Gerade diese Besonderheit verleiht der Handschrift einen außergewöhnlichen Quellenwert. Sie vermittelt einen unmittelbaren Eindruck von dem erheblichen Zeitdruck, unter dem die königliche Kanzlei im Louvre am 14. Mai 1610 arbeitete. Zugleich lässt sie die organisatorische Herausforderung erkennen, innerhalb weniger Stunden eine große Zahl einflussreicher Gouverneure, Militärbefehlshaber und weiterer Amtsträger über den Tod des Königs zu unterrichten und sie im Namen Ludwigs XIII. zum unveränderten Fortbestand der königlichen Ordnung sowie zur Einhaltung der Edikte der Pazifikation anzuhalten.[6]
Ce manuscrit daté du 14 mai 1610 compte parmi les tout premiers actes royaux du jeune Louis XIII, alors âgé de huit ans et demi. Il informe Henri du Caïla, gouverneur de Béziers, de l'attentat perpétré quelques heures plus tôt à Paris contre Henri IV par François Ravaillac.[1]
Au nom du jeune souverain, dont la mère, Marie de Médicis, venait d'assumer la régence, la lettre annonce la mort d'Henri IV. Elle précise également que l'assassin a été arrêté afin d'identifier d'éventuels instigateurs.[2]
Henri du Caïla reçoit l'ordre de maintenir l'autorité royale et de veiller à l'application stricte des « édits de pacification », désignant très probablement l'édit de Nantes.[3]
Ce manuscrit appartient à une série de lettres circulaires par lesquelles la chancellerie royale assura la transition du pouvoir vers Louis XIII et s'attacha à préserver l'ordre public ainsi que la paix confessionnelle dans tout le royaume.[4]
Le Journal de Jean Héroard complète ce témoignage en offrant le regard de la cour, tandis que le présent document illustre les premières mesures administratives prises par la chancellerie royale.[5]
Lettre circulaire destinée à assurer la continuité de l'autorité royale.
Le présent manuscrit fait partie d'une série de lettres circulaires adressées aux gouverneurs et aux principaux officiers du royaume immédiatement après l'attentat, afin d'annoncer l'avènement de Louis XIII et d'affermir l'autorité royale.[6]
Au moins deux autres exemplaires, dont le texte est presque identique, sont aujourd'hui connus. Les différences se limitent essentiellement à des variantes orthographiques caractéristiques du début du XVIIᵉ siècle.[6]
Entre succession dynastique et raison d'État.
Rédigée dans les heures qui suivirent l'assassinat d'Henri IV, cette lettre accorde moins d'importance à l'annonce de la mort du roi qu'aux instructions destinées à garantir l'obéissance au nouveau souverain et le maintien de l'ordre établi.[7]
Un roi mineur comme expéditeur.
Lors de son avènement, Louis XIII n'était âgé que de huit ans et demi ; la régence fut d'abord exercée par sa mère, Marie de Médicis.[8]
Ce manuscrit figure parmi les plus anciens témoignages conservés du nouveau règne et illustre la mise en œuvre administrative immédiate de la succession royale.[7]
Un témoignage révélateur du fonctionnement de la chancellerie royale.
Dans le corps de la lettre, le nom du destinataire est resté en blanc ; seule l'adresse portée au verso identifie Henri du Caïla.
Cette particularité éclaire le fonctionnement de la chancellerie royale, qui prépara en très peu de temps un grand nombre de lettres presque identiques. Elle témoigne également de l'urgence avec laquelle la transition du pouvoir fut organisée sur le plan administratif.[6]
This manuscript, dated 14 May 1610, ranks among the earliest royal acts of the eight-and-a-half-year-old Louis XIII. It informs Henri du Caïla, Governor of Béziers, of the assassination of Henri IV by François Ravaillac, carried out in Paris only a few hours earlier.[1]
Issued in the name of the young sovereign, whose mother, Marie de Médicis, had just assumed the regency, the letter announces the death of Henri IV. It further states that the assassin had been arrested in order to identify any possible accomplices or instigators.[2]
Henri du Caïla is instructed to uphold royal authority and to ensure the strict observance of the « Edicts of Pacification », almost certainly referring to the Edict of Nantes.[3]
This manuscript forms part of a series of circular letters through which the royal chancery secured the transfer of power to Louis XIII while seeking to preserve public order and religious peace throughout the kingdom.[4]
The Journal of Jean Héroard complements this document by providing the perspective of the royal court, whereas the present manuscript records the first administrative measures taken by the royal chancery.[5]
Circular Letter Ensuring the Continuity of Royal Authority.
The present manuscript belongs to a series of circular letters sent to governors and senior royal officials immediately after the assassination in order to announce the accession of Louis XIII and reinforce royal authority.[6]
At least two further copies with almost identical wording are known today. The differences are largely confined to orthographic variations characteristic of the early seventeenth century.[6]
Between Dynastic Succession and Reason of State.
Drafted within hours of the assassination of Henri IV, the letter places less emphasis on announcing the King's death than on instructing officials to ensure obedience to the new sovereign and maintain the established order.[7]
A Minor King as Issuing Authority.
At the time of his accession, Louis XIII was only eight and a half years old; the regency was initially exercised by his mother, Marie de Médicis.[8]
This manuscript ranks among the earliest surviving documents of the new reign and illustrates the immediate administrative implementation of the royal succession.[7]
An Insight into the Practices of the Royal Chancery.
Within the body of the letter, the recipient's name was left blank; only the address on the reverse identifies Henri du Caïla.
This feature offers a valuable insight into the working methods of the royal chancery, which prepared a large number of almost identical letters within a remarkably short time. It also demonstrates the urgency with which the transfer of power was organised at an administrative level.[6]
[fol. 1v]
I.)Monsieur de (F[Puysserguier]F) Cettecy est po[ur] vous advertir du
I.)triste accident qui est ce jourdhuy arrivé du Roy Monseigneur
II.)[et] Pere qui a esté blessé d’un coup de cousteau duquel il
III.)est deceddé, L’on a pris le malheureux qui a commis cet acte
IV.)po[ur] apprendre qui la mis d’entreprendre cette meschanceté
V.)dont je vous feray scavoir dans deux jours plus amples
VI.)nouvelles, Cependant donnez ordre de contenir touttes choses
VII.)en ce qui est de vo[str]e charge au debvoir et obeissance qui m’est
VIII.)due sans y estre rien alteré ny entreprins et tenez la Main
IX.)que les edicts de pacisfica[ti]on soient tousjours gardez et
X.)observez affin qu’il n’arrive aucun trouble ny division
XI.)po[ur] ce subiect, vous serez a toutte (N...N) advertis par
XII.)le Gouverneur de la province de ce que vous aurez a faire
XIII.)po[ur] Monseigneur a quoy vous vous conformerez sur ce
XIV.)Je prie Dieu Monsieur de (F[Puysserguier]F) vous a(F[vez]F)
XV.)sa s[ain]te garde. Escrit a Paris ce xiiii.e jo[ur] de may 1610
[fol. 1r]
I.)L[ett]re du Roy Louis [XIII]
II.)No. 122
III.)Mons[ieur] de Puysserguier
VI.)Gouverneur de la ville
V.)de Béziers
Die Textwiedergabe der Transkription erfolgt buchstabengetreu. Als Ausnahme sei hier die angepasste vokalische Wiedergabe von «U/ u» und die konsonantische Wiedergabe von «V/ v» genannt. In der Handschrift verwendete Majuskeln, Diakritika/ fehlende Diakritika, sowie römische Zahlen sind in ihrer jeweiligen Schreibweise übernommen. Desweiteren sind alle Ligaturen ausgeschrieben und die Schreibweise «∫s» als «ss» wiedergegeben.
Alle Kürzungen werden aufgelöst und durch [ ] in den Textverlauf eingefügt, ebenso Diakritika in Form von überschriebenen Vokalen, indem die hochgestellten Buchstaben nach dem Vokal ohne weitere Auszeichnung ins Wort eingefügt werden. Gleiches gilt für gekürzte Maße und Einheiten. Gedanken-/ Abschnittstrennungen in Form von « | » und/ oder « . » etc. werden durch die moderne Interpunktion ersetzt.
Die einzelnen Zeilen der Handschrift sind in römischen Zahlen I.), II.), III.) usw. nummeriert. Eine typografische Trennung erfolgt hier aus technischen Gründen in der Regel nicht. Bei mehrseitigen Dokumenten erhalten die einzelnen Transkriptionsabschnitte eine fortlaufende Foliierung [fol. 1v], [fol. 1r], usw., bzw. bei Briefen eine Kennzeichnung [aussen] / [innen]. Sollte eine zeitgenössische Foliierung erhalten sein, wird diese verwendet.
Bei Handschriften, die – mit Ausnahme von Kontrasignaturen – ausschließlich von einer Hand verfasst wurden, erfolgt kein weiterer Hinweis. Ansonsten erhalten die verschiedenen Hände eine Auszeichnung [h1] ... [/h1] | [h2] ... [/h2] | [h3] ... [/h3], usw..
Kommentare und Ergänzungen werden als solche gekennzeichnet und in [ ] in den Textverlauf eingefügt.
Unsichere Lesungen, nicht lesbare Zeichen/ Wörter und Besonderheiten sind mit dem folgenden Buchstabenindex versehen:
F) fehlend
N) nicht erkannt
NB) fehlend (Beschädigung im Beschreibstoff)
ND) nicht erkennbar (Beschädigung/ Verschmutzung)
NT) Nachtrag
NV) nicht vollständig erkannt
SV) Siegelumschrift/ Siegelbild, verso
SR) Siegelumschrift/ Siegelbild, recto
ST) Streichung
U) unsichere Lesung
US) Unterstreichung
Die verschiedenen Textbereiche der vorliegenden Handschrift sind, insofern inhaltlich vorhanden, wie folgt ausgezeichnet:
bf) Beurkundungsbefehl
dt) Datum/ und Actum
h) Hervorhebung/ Auszeichnung
in) Invocatio
is) Inscriptio/ und Salutatio
it) Intitulatio, u.U. mit Devotions-/ Legitimationsformel
k) Kanzleizeichen
nr) Narratio
pb) Publicatio
r) Rekognition/ Recognitionszeile
s) Signatur/ Signumzeile
sg) Siegel
sfr) Siegel fragmentarisch erhalten
sf) Siegel nicht erhalten
sk) ungesiegelt
Primärquellen
[1]Sully, Maximilien de Béthune, duc de: Mémoires, verschiedene Ausgaben.
[2]Ledain, Bélisaire (Hrsg.): Lettres adressées à Jean et Guy de Daillon, comtes du Lude, gouverneurs de Poitou de 1543 à 1557 et de 1557 à 1585, Archives historiques du Poitou, Bd. IX, Poitiers 1882.
[3]Édit de Nantes, 13. April 1598.
[4]Ledain, Bélisaire (Hrsg.): Lettres adressées à Jean et Guy de Daillon…; und Sully, Maximilien de Béthune, duc de: Mémoires.
[5]Héroard, Jean: Journal de Jean Héroard sur l'enfance et la jeunesse de Louis XIII, hrsg. von Eudore Soulié und Édouard de Barthélemy, 2 Bde., Paris 1868.
Sekundärliteratur
[6]Barbiche, Bernard: Les institutions de la monarchie française à l'époque moderne (XVIe–XVIIIe siècle), Paris 2012; Desweiteren Ledain, Bélisaire (Hrsg.): Lettres adressées à Jean et Guy de Daillon…, Poitiers 1882.
[7]Jouanna, Arlette: Henri IV, Paris 2014; Knecht, Robert J.: Henry IV of France, London/New York 2014; Sutherland, Nicola M.: Henry IV of France and the Politics of Religion, 2. Aufl., Bristol 2002.
[8]Mousnier, Roland: Les institutions de la France sous la monarchie absolue, Paris 1974; und Barbiche, Bernard: Les institutions de la monarchie française à l'époque moderne (XVIe–XVIIIe siècle), Paris 2012.